Konzept

Das MGS ist ein modulares, offenes und flexibles System. Durch seine Modularität wird eine möglichst geringe Pfadabhängigkeit von Hard- und Software angestrebt.

Modularität

Als Webapplikation ist das MGS auf allen Geräten zugänglich, auf denen auch ein moderner Webbrowser läuft, beispielsweise Smartphones, Tablets oder PCs. Anders als bei nativen Apps entfällt die Notwendigkeit, für jedes Betriebssystem eigene Apps zu entwickeln und diese aktuell zu halten. Innerhalb des MGS ist im Prinzip alles möglich, was den aktuellen Standards der Web-Technologie entspricht.

Besucherinnen und Besucher können das MGS mit ihren eigenen, vertrauen Geräten oder beispielsweise mit Leihgeräten besuchen.

Prozessorientierung

Das MGS strebt an, eine umfassende Lösung für den Ausstellungsbetrieb zu sein. Können Ausstellungen vom Schreibtisch aus vorbereitet und bewirtschaftet werden. Das MGS erlaubt auch eine Benutzerverwaltungen, so dass Aufgaben in einem Team verteilt werden können.

Offen für neues

Das MGS ist so angelegt, dass jederzeit neue Features eingebaut werden können. Am Völkerkundemuseum wird das MGS mit jeder Ausstellung weiterentwickelt: Mit „Anders schön in Panama“ wurden digitale Führungen eingeführt. Für „Kalamkari – Erzählstoff aus Indien“ wurden Scans in Originalgrösse der  grossen Erzähltücher mit einer Zoom-Map und Übersetzungen zugänglich gemacht. Geplant sind weitere Interaktive Elemente, wie ein Quiz oder experimentelle Virtual Reality-Inhalte.

Die Technik hinter dem MGS ist auf Offenheit angelegt: Das MGS ist in der Programmiersprache Scala geschrieben und wurde für das Play Framework entwickelt, das auch Java versteht und somit vom umfangreichen Java-Ökosystem profitieren kann. Für die Templates stehen sämtliche gängigen client-seitigen Web-Technologien zur Verfügung.

Flexibilität und Skalierbarkeit

Das Design des MGS erlaubt auch eine grosse Flexiblität in der Anwendung und Skalierbarkeit. Die Applikation benötigt einen Server, eine Datenanbindung und den Zugriff auf ein persistentes Filesystem.

Da die Applikation vergleichsweise ressourcenschonend ist, ist eine grosse Bandbreite von Installationsgrössen denkbar: Von eingebetteten Anwendungen bis zu einer im Internet zugänglichen Installation für ein grosses Publikum.