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«Provenance Hacks» – mehr Transparenz in den Sammlungen

Ein Projekteinblick zum Tag der Provenienzforschung

Das Projektteam von "Provenance Hacks"
V.l.n.r.: Alice Hertzog, Joris Burla, Rebekka Sutter, Daniela Zurbrügg, Marina Berazategui, Amir Mommartz, Jonas Scheiwiller (wearelucid), Amber Beuth (wearelucid), Melissa Caflisch. Foto: Turid Harb, 2026.

Bei uns am Museum bewahren wir rund 60'000 Objekte aus aller Welt. Im Projekt «Provenance Hacks» entwickeln wir eine interaktive, quantitative Datenvisualisierung, die diese Sammlungen und insbesondere ihre Provenienz transparenter und zugänglicher macht.

Im Fokus stehen folgende Fragen: Woher stammen die Objekte? Wann sind sie ans Museum gekommen? Durch wessen Hände sind sie gegangen? Was wissen wir über ihre Geschichte – und was nicht? Die Visualisierung bildet diese Informationen quantitativ ab und zeigt so auch Lücken in den Daten. Mit vier Filtern – Region, Jahr, Provenienzstand und Akteur:in – lässt sich die Ansicht verändern.

Bei der Aufbereitung der Daten zeichnet sich eine besonders deutliche Leerstelle ab: Oft wissen wir nicht, wer ein Objekt herstellte, und unter welchen Umständen diese Person es weitergab.

Programmierung und Gestaltung werden derzeit finalisiert. Voraussichtlich ab Juni 2026 ist die Visualisierung bei uns auf der Website verfügbar. Die damit einhergehende erhöhte Transparenz erleichtert künftige kollaborative Provenienzforschung.

Ein Blick ins Museumsdepot: Viele Rakokisten in einem hohen Gestell und eine Leiter.
Foto: Amir Mommartz, 2026.

Das Projektteam am Museum:
Marina Berazategui
Joris Burla 
Alice Hertzog
Amir Mommartz 
Rebekka Sutter
Daniela Zurbrügg
 
Design: Melanie Imfeld
 
Programmierung: Jonas Scheiwiller, wearelucid

In einem weiteren Schritt ist auch der Online-Zugang zu den einzelnen Objekten in unseren Sammlungen geplant. «Provenance Hacks» legt die Basis dafür; die komplette Digitalisierung wird uns noch bis 2028 beschäftigen.

Im Fokus: Der Provenienzstand der Objekte in den Sammlungen am Völkerkunde?museum UZH. Foto: Amir Mommartz, 2026.

Völkerkundemuseum UZH

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