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Die Sonne trifft zuerst auf uns – Ein Polardialog zwischen Kawésqar aus Südchile und Iivid aus Ostgrönland

4. Dezember 2026 bis 23. Januar 2028

Die Ausstellung bringt Kawésqar aus Südchile und Iivid-Inuit aus Ostgrönland zusammen. Obwohl sie an entgegengesetzten Enden der Welt leben, teilen die zwei Gemeinschaften eine tiefe Verbundenheit mit ihren polaren Lebenswelten.

Der Titel «Die Sonne trifft zuerst auf uns» geht auf Tsarqardiid zurück – den Namen der Iivid für ihr Gebiet an der Ostküste Grönlands, wo die Morgensonne zuerst die Menschen und ihr Land berührt. Beide Küstengemeinschaften finden sich in diesem Titel wieder, obwohl lange Phasen der Dunkelheit ihr Leben prägen.

Durch ihr indigenes Wissen und ihre Erfahrungen teilen sie ihre Sichtweisen auf das Leben in den kalten maritimen Ökosystemen des Nordens und Südens. Die in enger Zusammenarbeit mit beiden Gemeinschaften entwickelte Ausstellung erkundet, was es bedeutet, in Küstengewässern zu navigieren und zu jagen. Zugleich beschäftigen sie Erfahrungen mit kolonialem Trauma, Resilienz und Selbstbestimmung.

Vor allem bietet «Die Sonne trifft zuerst auf uns» den Kawésqar und Iivid die Gelegenheit, Gemeinsamkeiten zu entdecken sowie im Dialog miteinander und mit uns über die Zukunft nachzudenken.

Sechs Personen sitzen mit Rettungswesen und warmen Jacken in einem Motorboot. Im Hintergrund ist Eis zu sehen.
Vlnr: Francisco González, Pamela González, Isley Reust, Sigurður Jónsson, Dines Mikaelsen und Annukka Pekkarinen vor dem ostgrönländischen Hafen von Kulusuk. Foto: Ivik Ignatiussen, 2024.

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